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MENSCHEN-SINFONIE-ORCHESTER
„Darauf kann Köln stolz sein“

03.05.2013 Copyright © 2012 Kölner Stadt-Anzeiger

http://www.ksta.de/koeln/menschen-sinfonie-orchester--darauf-kann-koeln-stolz-sein-,15187530,22674498.html

PDF 1
PDF 2

Beitrag von Birger Gesthuisen über das MenschenSinfonieOrchester (11:02)
3. Album vom MSO „Elf Jahre Sinfonie“
WDR 3 Musikkulturen Red: Dagmar Töpfer
Sonntag, 16.05-17.45 Uhr
Datum: 28.04.2013
Quergänge - Zwischen Kuba und Bangladesh, Baladi und Blues
Mod: Cecilia Aguirre
LINK:
http://www.wdr3.de/musik/musikkulturenbeiwdr3/musikkulturen204.pdf

 
 
 

KÖLSCHE TÖNE

Eine Big Band, in der Obdachlose mit Gutbürgerlichen, Straßenmusiker mit Profis zusammenspielen? Kann das funktionieren? Es kann!

AKTION MENSCH 02/2013 März

Text Anne Meyer
Foto Thilo Schmülgen

http://www.menschen-das-magazin.de/gesellschaft/index.php

Hörproben:

http://www.menschen-das-magazin.de/gesellschaft/index.php?cid=268

 
 
 

MenschenSinfonieOrchester, für Menschen. das magazin 02/2013

Im Menschensymphonieorchester Köln spielen Obdachlose mit Gutbürgerlichen und Straßenmusiker mit Profis zusammen. Für Menschen. das magazin habe ich die außergewöhnliche Big Band gemeinsam mit der Autorin Anne Meyer an zwei Abenden in ihrem kargen Proberaum in einem evangelischen Gemeindezentrum in der Kölner Südstadt besucht.
http://thiloschmuelgen.blogspot.de/2013/03/menschensymphonieorchester-fur-menschen.html
 
 
 

3.5.13 - Ciao bella ciao!

(Meine Südstadt 03.05.2013) Link: http://www.meinesuedstadt.de/lunch-time/3513-ciao-bella-ciao

Ein guter Freund von mir, der mittlerweile der Domstadt den Rücken zugekehrt und seine Zelte im beschaulichen Bonner Süden aufgeschlagen hat, ist ein bekennender Freund des Ahrweins. Er liebt den Spätburgunder und krönt seine langen Wandertouren durch das Tal mit einem abschließenden Schoppen in Dernau, Mayschoß oder Kreuzberg. Über Jahre hinweg "drängte" er mich freundschaftlich, die Weine der Region zu kosten, obwohl mein Gaumen eher französische Tropfen gewohnt war und mit den hiesigen nichts anfangen konnte. Konnte - denn das Blatt wendete sich vor zwei Jahren bei einer herrlichen Weinprobe nach einer gemeinsamen Radtour bei den Gebrüdern Adeneuer. "Steter Tropfen höhlt den Stein", würde meine Oma an dieser Stelle sagen, und Recht hat sie, denn meiner Meinung nach muss man speziellen Sachen immer wieder eine Chance geben. Gestern Abend wollte ich noch einmal einen Anlauf nehmen, einem Konzert des Menschen-Sinfonie-Orchester beizuwohnen, das zu einem gemeinsamen Abend mit dem Bonn-Südtiroler Kabarettisten Konrad Beikircher eingeladen hatte. Ich hatte das Orchester schon einige Male gehört, doch war der Funke nicht wirklich übergesprungen. Zu allem Überfluss wurde ich auch noch in der ersten Reihe platziert, was in meiner Vorstellung einfach zu nah war. Ich wollte mir das Ganze doch eigentlich aus gesicherter Distanz anschauen und - hören. Gott sei Dank gab es kein Entrinnen, denn was die 15 Musiker unter der Leitung von Alessandro Palmitessa zeigten, hatte nichts mit dem zu tun, was ich bisher von dem Orchester kannte. Es waren zwar die gleichen Stücke, die ich noch jüngst im Rahmen der Präsentation der dritten CD "11 Jahre Sinfonie" in der Lutherkirche hörte, doch nahm mich die Musik von Beginn an gefangen - es war gewaltig. Hier passte alles; die Motivation der Musiker, die große Bühne im roten Saal der Comedia, die Technik und die Zuschauer. Mindestens genauso beeindruckt wie ich war Konrad Beikircher, den ich von meinem Platz aus sehen konnte, wie er permanent hinter der Bühne durch den Vorhang lugte, das Konzert begeistert mitverfolgte und richtig abging. Er machte den Eindruck, als hätte er sehr, sehr gerne aktiv auf der Bühne mit Musik gemacht und war sichtlich froh, als er beim Schlusslied "Ciao Bella, ciao" mitsingen durfte. "Meine Liebe gehört einfach der Musik", erklärte der Rheinländer mit Südtiroler Wurzeln dann auch. Wenn Ihr in naher Zukunft die Möglichkeit habt, das MenschenSinfonieOrchester zu sehen, nutzt sie. Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende, Euer Andreas. (Meine Südstadt 03.05.2013) Link: http://www.meinesuedstadt.de/lunch-time/3513-ciao-bella-ciao
 
 
 

Zwei Perlen aus dem Süden

Aslý Güleryüz am Mittwoch, 19.12.2012 Meine Südstadt
Link: http://www.meinesuedstadt.de/kultur/zwei-perlen-aus-dem-s%C3%BCden
Bild: Dirk Gebhardt
„Elf Jahre Sinfonie!“ ist die dritte CD des MenschenSinfonieOrchesters

Als der Gründer des MenschenSinfonieOrchesters Alessandro Palmitessa nach Deutschland kam, wurde er mit einem neuen Phänomen konfrontiert: Der Obdachlosigkeit. „Ich komme aus einer großen Stadt in Italien und da gibt es keine Obdachlosigkeit. Das habe ich hier in Köln zum ersten Mal gesehen. Das hat mich dazu bewegt als Musiker im Johanneshaus zu arbeiten. Dort entstand der Kontakt zu vielen Menschen mit unterschiedlichen sozio-kulturellen Hintergründen. Daraus entstand der Wunsch, ein Orchester ins Leben rufen zu können, in dem sich Menschen, die sonst nicht die Möglichkeit haben in einer Gruppe und vielleicht mit professionelleren Musikern gemeinsam zu spielen. Ursprünglich ist das Orchester gegründet worden für Obdachlose und Straßenmusiker, um ihnen die Möglichkeit zu geben, in einer Gruppe zu spielen.“ Heute zählt das Orchester ca. 18 Mitglieder der unterschiedlichsten Coleur, Kultur und Musikgewandtheit. Nach elf Jahren des Bestehens hat das MenschenSinfonieOrchester ein beeindruckendes musikalisches wie professionelles Niveau erreicht. Die neueste CD „Elf Jahre Sinfonie!“ bietet dem Hörer ein breites Spektrum von afrikanischen Rhythmen bis Swing. Doch der Profimusiker Alessandro Palmitessa verlangt seinen Musikern viel ab: „Sie müssen alle regelmäßig an den Proben teilnehmen. Es gibt Konfrontationen, um gewisse Arrangements auf die Beine zu stellen.“ Die Arrangements, Kompositionen und Texte stammen teils von Palmitessa, teils von den Musikern.

Das Menschensinfonieorchester will durch die Musik engagiert werden. / Pressebild MSO


Matthias Schoo (Posaune) und Fietse Nowitzki (Altsaxophon) haben sich beim MenschenSinfonieOrchester kennen gelernt. Die Künstlerin Fietse erklärt: „Eine Freundin hat mich auf die Idee gebracht, hier mitzuspielen. Als ich vor einem Jahr auf das Orchester stieß, hat es zwischen mir und Matthias gleich gefunkt.“ Matthias ist Profimusiker und schon fast seit Beginn des Orchesters dabei: „Alessandro und ich haben benachbarte Proberäume. So haben wir uns kennen gelernt. Als mal eine Posaune im Orchester ausgefallen ist, bin ich eingesprungen und dabei geblieben.“
Eines möchte Alessandro Palmitessa noch unterstreichen: „Es ist unwichtig, wer von uns welche sozialen Probleme hat. Wichtig ist unsere Musik, ist die starke Stimme des MenschenSinfonieOrchesters. Wir wollen engagiert werden – aber wegen unserer Musik und nicht aus Mitleid.“

Mein persönlicher Eindruck: Der Einstieg mit dem 1. Track „Ausmisten“ ist ein grandioser Song, der den Zuhörer sofort auf den Balkan entführt und gute Laune versprüht. Track 2 „Nazar Boncuðu“ ist eine schöne groovige Jazz Nummer, die uns einiges über Aberglauben in verschiedenen Ländern verrät. „Spuren im Park“ und „Dreizehn Jahre“ stimmen uns nachdenklich mit sensiblen Texten und melancholischen Rhythmen, „Wo ist der Chef?“ ist der pure Swing mit starker Stimme, „Gap in My Rainbow“ ist die einzige Nummer in englischer Sprache und zwingt auch die größten Tanzmuffel auf das Parkett, „Groove Me!“ ist eine instrumentale Nummer und bringt die Harmonie der wunderbaren Bläser hervorragend zur Geltung, „Wasserfall“ führt uns in ein wunderschönes Traumland, „Fahrrad“ und „Zehn Jahre her“ sind die absoluten Stimmungskanonen, mit „Dunia“ wird es wieder orientalischer und der Boden bebt. Das Sahnehäubchen ist der Bonus Track „Bella Ciao“ – eine grandiose Interpretation des bekannten Schlagers.

   
 
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